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Da zum Ende des Jahres 2002 die Garnison in Tondern aufgelöst wird, hat der Stadtrat von Tondern entschieden, daß die Geschichte dieser Garnison ebenfalls im Zeppelin-Museum dokumentiert werden soll. Das dänische Militär hatte das ehemalige Luftschiffhafengelände bereits 1920 übernommen. Seitdem war dieses Gelände Militärgebiet; im zweiten Weltkrieg wurde es von der deutschen Luftwaffe genutzt, danach wieder vom dänischen Militär; seitdem ist es militärisches Sperrgebiet. Als erstes großes Ausstellungsobjekt erhielt das Zeppelin-Museum nun den M4A3-E4 “General Sherman” zugesprochen. Die Zeppelin-Gruppe organisierte zur Übergabe des Panzers einen Tag der offenen Tür. Dieser feierliche Anlaß sollte im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung stattfinden, markiert dieser Panzer doch den Beginn einer neuen Ausstellungsreihe im Zeppelin-Museum. Am 07. September war es dann soweit. Der Panzer sollte ins Museum kommen. Für den nicht ganz einfachen Transport konnte man das Spezialunternehmen SKAK aus Tondern gewinnen. Finanziell gefördert wurde das Projekt auch von der Tonder Bank. An den Tagen zuvor war der Panzer für diesen Tag vorbereitet worden. In vielen schweißtreibenden Stunden wurde er zunächst von den in nahezu 40 Jahren angesammelten Glassplittern befreit. Wer Näheres wissen möchte, der frage einfach Thorsten... Anschließend erfolgte eine Reinigung mit dem Hochdruckreiniger. Hierzu kann Gerd Uwe etwas sagen.... Somit konnte der Panzer vom gröbsten Dreck befreit werden.
Am Morgen des 07. September wurde der Panzer von der Firma SKAK aufgenommen und auf einem Tieflader abgesetzt. Die Transport zum Zeppelin-Museum wurde vom dänischen Fernsehen TV SYD dokumentiert. Am Abend desselben Tages zeigte TVSYD einen ca. dreiminütigen Bericht über den Abtransport des Panzers; dieser war allerdings nur im dänischen Regionalprogramm zu sehen.

Das Anhängen und Aufnehmen des Panzers bereitete keine Probleme. Am Kran hängend wurde ein Gewicht von ca. 32 t ermittelt. Da der Motor des Panzers nicht mehr vorhanden ist, ist sein Gewicht heute etwas geringer. Anschließend wurde der Panzer auf dem Tieflader abgesetzt. Zurück blieb ein leerer Platz auf dem kiloweise Glas dokumentiert, welchem Zweck der Panzer in den letzten Jahren diente.

Anschließend erfolgte der Abtransport. Entlang des “Kampfwagenweges” ging es Richtung Museum.

Im Zeppelin-Museum angekommen, wurde alles für das Abstellen des Panzers auf seinem zukünftigen Platz vorbereitet. Hierzu hatte die Zeppelin-Gruppe auf einem Teil des Rasens den Untergrund befestigt und Betonplatten verlegt. Der zukünftige Platz des Panzers wird am Rand des Museumsgeländes an der Straße nach Ribe sein. Dort wird er einen guten Blickfang für das Zeppelin-Museum abgeben.

Gegen 11.00 Uhr war es dann soweit: Der Panzer wurde vom Tieflader aufgenommen und auf seinem Stellplatz abgesenkt.

Anschließend erfolgte die Übergabe des Panzers durch Major S. P. Sörensen, Kommandeur der Garnison Tondern. In einer weiteren Ansprache bedankte sich der 1.Vorsitzende der Zeppelin-Gruppe, Manfred Petersen, für die Zuerkennung des Panzers und wünschte allen Beteiligten sowie Gästen noch einen schönen Tag.

Insgesamt wohnten ca. 200 interessierte Besucher diesem, für das Zeppelin-Museum bedeutenden, Ereignis bei. Um dem Ereignis einen entsprechenden Rahmen zu geben, wurden zusätzlich historische Militärfahrzeuge gezeigt, die von ihren Besitzern liebevoll restauriert worden waren. Ihre Besitzer -Freunde der Zeppelin-Gruppe- stellten sie an diesem Tag gerne zur Verfügung. Hierfür bedankt sich die Zeppelin-Gruppe ausdrücklich bei Ihnen.

An einem Bierzelt wurden Erfrischungen und kleine Leckereien gereicht. Trotz des vorausgegangenen guten Wetters wollte die Sonne an diesem Tag nicht so recht herauskommen. Auch einige Tröpfchen vielen kurzzeitig vom Himmel. Das müssen Freudentränen gewesen sein...

Alles in allem wurden im Laufe dieses Tages der offenen Tür ca. 250 Besucher gezählt, die der Übergabe des Panzers beiwohnten bzw. die Zeit nutzten, um einmal einen Blick in das Zeppelin-Museum zu werfen.

Es war ein gelungener Tag, der den Mitgliedern der Zeppelin-Gruppe sehr viel Freude gemacht hat. Bedanken möchte sich die Zeppelin-Gruppe bei der Firma SKAK Specialtransport für die Ausführung des Transports und bei der Tonder Bank für die freundliche finanzielle Unterstützung des Projekts.
Im Zeppelin-Museum gilt es jetzt, die Geschichte dieses Panzers zu ergründen. Dazu müssen zunächst die derzeit noch zugeschweißten Luken geöffnet werden, um im Inneren des Panzers nach Typenschildern suchen zu können. Aufgrund der Brandflaschen wirkt der Panzer auch von Innen ausgebrannt. Später soll eine Tafel nahe dem Panzer seine Geschichte dokumentieren. Zusätzlich sollen einige Metallteile am äußeren Panzer gerichtet bzw. ersetzt werden.
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