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Bei den Angriffen auf die Luftschiffhallen wurden anfangs die Seeflugzeuge Short 184 und Sopwith Baby eingesetzt.
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Technische Daten der Sopwith Baby:
Länge: 7. 01 m Höhe: 3. 05 m Spannweite: 7.82 m Leergewicht: 556 kg max. Startgewicht: 778 kg (max.) Höchstgeschwindigkeit: 161 km/ h max. Reichweite: 2 h 45 min Dienstgipfelhöhe: 3217 m Kolben-Umlaufmotor - Clerget 9 B: 130 PS Besatzung: 1 Bewaffnung: 1 MG 7,7 mm Vickers oder (1 MG 7,7 mm Lewis-Prototypen in Hanriot-Lizenz gebaut) 59 kg Bomben
Nach dem Angriff auf die Luftschiffhallen in Tondern im März 1916 mußten drei englische Seeflugzeuge auf Jordsand und im Hörnumer Seegebiet notwassern. Eine Maschine wurde durch den Piloten zerstört. Die Flugzeuge und die Besatzungen wurden von der Hörnumer Wache und der Seeflugstation geborgen. Die auf dem Bild demonstrierte militärische Stärke bei der Bergung einer niedergegangenen Short 184 stand in keinem rechten Verhältnis zur Bergung eines kampflos geborgenen Flugzeugs. Genau genommen lag hier Seenotfall vor, der zur Hilfe verpflichtete.
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Diese Motive sind einmalig, da die während des ersten Weltkriegs auf Sylt stationierten Truppen infolge fehlender Feindberührung keine militärischen Erfolge vorweisen konnten. Die fünf gefangenen Engländern wurden nach dem Verhör mit der Inselbahn in ein Gefangenlager auf dem Festland gebracht. Damit sie den militärischen Ausbau Sylts nicht einsehen konnten, wurden die Abteilfenster der Wagons verhängt.
Der Luftangriff im Juli 1918
Der Angriff vom 19.Juli 1918 auf die Luftschiffhallen von Tondern war der erste erfolgreiche, von einem Flugzeugmutterschiff -die Bezeichnung Flugzeugträger war damals noch nicht geläufig- aus geführte Luftangriff der Kriegsgeschichte. Das folgende Bild zeigt die zum Flugzeugmutterschiff umgebaute H.M.S. Furious in vollem Tarnanstrich. Das eingesetzte Bild in der linken oberen Ecke zeigt die Furious vor dem Umbau zum Flugzeugträger.
Die Engländer setzen bei dem Angriff am 19. Juli 1918 Sopwith Camel Jäger ein.
Die Camel ist eine Weiterentwicklung der Pub. Feuerkraft, Beweglichkeit und Geschwindigkeit machten sie zu einem beliebten Flugzeug. Die Camel war aber nicht einfach zu fliegen, so daß etliche unerfahrene Piloten mit ihr abstürzten. Sie wurde zur Snipe weiterentwickelt. Technische Daten der Sopwith Camel:
Länge : 5.72 m Höhe : 2.59 m Spannweite : 8.53 m max. Startgewicht : 659 kg Höchstgeschwindigkeit : 185 km/h max. Reichweite : 230 km Dienstgipfelhöhe : 5791 m Besatzung : 1 Bewaffnung : 2* MG 7,7mm Lewis
Die Auswirkungen auf den Luftschiffhafen:
Die durch die Bomben getroffenen Zeppeline in TOSKA verbrennen vollständig. Dicke Rauchschwaden treten aus den Einschlaglöchern der Bomben im Dach von TOSKA aus.
Neben Konstruktionsteilen erkennt man ganz deutlich den feinen, weißen Sand, den man aufgefahren hat, um das sehr feuchte Gelände zu befestigen.
Im Vordergrund erkennt man Konstruktionsteile, die wahrscheinlich zur bereits demontieren Halle TONI gehören.
Deutlich sind die Einschlaglöcher der Bomben im Dach von TOSKA zu erkennen.
Das Ende von L 54 und L 60:
Lediglich die Aluminiumgrippe erinnerten daran, daß es einmal Zeppeline waren. TOSKA selbst wurde bis auf die Einschlaglöcher im dach kaum beschädigt. Welchem Zeppelin welches Foto zuzuordnen ist, ist derzeit nicht klar.
Einige Bomben verfehlten das Ziel. Eine ging auf dem Viehmarktplatz von Tondern nieder. Diese war bei Bauarbeiten wiedergefunden worden. Zwei Exemplare befinden sich heute im Zeppelin-Museum. Eine der Bomben ist nachträglich angemalt worden; es handelt sich jedoch nicht um den Originalanstrich.
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