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Bei der Flugstaffel in Tondern, der Hallenschutzstation, wurden überwiegend Flugzeuge der Firma Albatros eingesetzt. Zur Aufklärung verwendete man neben den frühen Versionen wahrscheinlich die Albatros B. II, zur Verteidigung die Jagdflugzeuge Albatros C. III und D. III. Aber auch andere Flugzeugtypen landeten in Tondern. Eine alte Quelle gibt die Stärke der Flugstaffel folgendermaßen an:
1 Fokker mit 80 PS 3 Fokker mit 100 PS 2 Albatros mit 150 PS 2 Albatros mit 160 PS 1 AGO DD
Eine genauere Bezeichnung der Flugzeuge ist nicht angegeben. Als Besatzungen standen ständig 8 Piloten (4 aktive, 4 als Reserve) zur Verfügung.
Albatros B.II:
Technische Daten:
Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h, Reihenmotor 100 PS Steiggeschwindigkeit: keine Angaben Dienstgipfelhöhe: 3.000 m Spannweite: 12,80 m Länge: 8,30 m Gewicht: 800 kg (Start) Bewaffnung: keine Einsatzdauer: Reichweite 650 km
Die B II war der Nachfolger der B I und wurde von Großmann konstruktiert. Sie diente bis 1915 als unbewaffneter Aufklärer, wurde dann aber später durch stärkere und bewaffnete Maschinen ersetzt. Sie hatte an den unteren Flächen Ausschnitte zur besseren Bodensicht. Später wurde Sie nur noch zur Schulung eingesetzt.
Albatros C.III:
Technische Daten:
Zur Zeit nicht bekannt.
Albatros D.III:
Technische Daten:
Höchstgeschwindigkeit: 173 km/h in Meereshöhe, 154 km/h in 2.000 m (6.500 fuss), 149 km/h in 4.000 m (12.000 fuss) Höhe, (175 PS Mercedes Reihenmotor) Steiggeschwindigkeit: Steigt in 3,7 min auf 1.000 m (3.000 fuss), in 8 min auf 2.000 m (6.000 fuss) und in 12 min auf 3.000 m (10.000 fuss) Höhe. Dienstgipfelhöhe: 18.000 fuss (5.486 m) Spannweite: 9,02 m Länge: 7,32 m Gewicht: ca. 885 kg Bewaffnung: 2 nach vorn gerichtete 08/15 Maxim MGs Einsatzdauer: ca. 1,75 Std
Untergebracht waren die Flugzeuge in einem eigens dafür geschaffenen Flugzeughangar:
Die alte Flughalle steht noch heute auf dem Gelände des ehemaligen Luftschiffhafens. Sie wird seit langem vom Dänischen Militär genutzt. Die Rück- und Seitenwände sind noch das Originalmauerwerk; die Vorderfront wurde erneuert. Wenn das dänische Militär das Gelände einmal verläßt, wäre die Halle für das Zepplin-Museum sehr geeignet.
Aufgrund des feuchten, unwegsamen Geländes gingen immer wieder Maschinen zu Bruch, in dessen Folge auch Piloten umkamen. Der Wasserstand schwankte sehr stark. Ein Flugzeug konnte bei trockenem Gelände gestartet sein. Trotzdem war es möglich, daß bei der späteren Landung der Platz plötzlich unter Wasser stand und der Boden aufgeweicht war. Die Folge war nicht selten Bruch. Auch während der deutschen Besetzung, als das Gelände als Feldflugplatz diente kam er wiederholt zu unfällen.
Man beachte den fehlenden Reifen des linken Rades.
Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um eine Albatros von 1914 mit 100 PS-Mercedes-Motor.
Auch diese Fokker E1 ging bei der Landung in Tondern zu Bruch. Man erkennt noch die Reste von Gräsern oder Zweigen, die sich im abgerissenen Motor verfangen haben.
Auch größere Flugzeuge waren in Tondern anzutreffen.
Soldaten der Fliegerstaffel vor ihren Flugzeugen:
Auch für die Muse blieb ausreichend Zeit!
Pilot vor seiner Maschine
Albatros D. III
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