|
Amtliche Meldung zum Verlust von L3 auf Fanö:
 |
 |
Technische Daten von L 3:
Baunummer: LZ 24 Typ: m Länge: 158 m Durchmesser: 14,9 m Volumen: 22.470 m3 Zellenanzahl: 18 Leergewicht: 16.910 kg Nutzlast: 8.200 kg Motorenanzahl: 3 Motorleistung: 210 PS Gesamtleistung: 630 PS Geschwindigkeit: 21,2 m/s 1. Fahrt: 11.05.1914 Außer Dienst: 17.02.1915 Eigentümer: Marine Kommandant: Kapitänleutnant Fritz Bauwerft: Friedrichshafen Standorte: Johannistal Hamburg-Fuhlsbüttel Nordholz Einsätze: 27 Aufklärungen 1 Angriff mit 370 kg Bomben Bemerkung: 34 stündige Dauerfahrt. Bei der Höhenfahrt am 16.05.1914 erreichte das Schiff eine Höhe von 3125 m. Während einer Aufklärungsfahrt geriet L3 in Höhe Blavands Huk in einen schweren Schneesturm. Es versuchte Tondern zu erreichen. Nach dem Ausfall des letzten Motors mußte L3 am 17.02.1915 auf Fanö notlanden. Der Kapitän verbrannte alle Papiere und gab Befehl zur Vernichtung des Schiffes. Der Kommandant befürchtete, der mit 22.000 m3 Wasserstoff gefüllte Zeppelin könnte die am Strand liegenden Hotels gefährden. Die Besatzung wurde interniert und befand sich bis zum Kriegsende in Dänemark.
Die Überreste von L3 auf Fanö:
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Die in Dänemark internierte Mannschaft von L3:
Überreste des L3 im Zeppelin-Museum in Tondern:
Auch einer der Heckpropeller befindet sich heute ebenfalls im Museum:
Auch L4 ging verloren:
Technische Daten von L4:
Baunummer: LZ 27 Typ: m Länge: 158 m Durchmesser: 14,9 m Volumen: 22.470 m3 Zellenanzahl: 18 Leergewicht: 17.000 kg Nutzlast: 9.108 kg Motorenanzahl: 3 Motorleistung: 210 PS Gesamtleistung: 630 PS Geschwindigkeit: 23 m/s 1. Fahrt: 28.08.1914 Außer Dienst: 17.02.1915 Eigentümer: Marine Kommandant: Kapitänleutnant Graf Platen Bauwerft: Friedrichshafen Standorte: Hamburg-Fuhlsbüttel Einsätze: 11 Aufklärungen 1 Angriff mit 410 kg Bomben Bemerkung: Während einer Aufklärungsfahrt am 17.02.1915 wurde L4 von einem schweren Schneesturm überrascht und mußte schließlich wegen Brennstoffmangels bei Blavands Huk (Dänemark) notlanden. Die Besatzung wurde interniert. Vier Besatzungsmitglieder gelten seit dem als vermißt.
|